Nicht unsere
erste Plattform.
Die KI-Agenten-Plattform für Agenturen, Selbstständige und Teams — gebaut von Leuten, die wissen, wie diese Arbeit tatsächlich läuft.
Was bedeutet Ukeou?
請負う — japanisch für die Verantwortung, die man mit einem Auftrag übernimmt und bis zum Ergebnis trägt. Zwei Zeichen tragen die Bedeutung: 請 die Bitte, 負 das Tragen.
請負う
u ke ou
Die Bitte annehmen
Jemand fragt, ob du etwas für ihn erledigst — und du sagst zu. Bei uns ist das der Auftrag, den du abgibst, in einem Satz.
Sie auf sich nehmen
Das Zeichen heißt tragen. Wer zusagt, trägt die Sache bis zum Ergebnis — und legt sie fertig wieder vor, statt Rückfragen zu stellen.
Das japanische Handwerk ist für uns kein Dekor, sondern das genauere Bild. Eine Werkstatt nimmt einen Auftrag an, mehrere Hände arbeiten ihn aus, und am Ende legt jemand das Ergebnis zur Abnahme vor — mit einem Siegel, das er persönlich setzt. Genau so sind Kreise gebaut: Der Kreis ist die Werkstatt, der Kreis übernimmt den Auftrag in der Rolle, die für ihn besetzt ist, und arbeitet ihn in drei Durchgängen aus — Entwurf, Kritik, Überarbeitung — und was fertig wird, kommt als Memo zu dir, nicht nach draußen.
Die Natur in unseren Bildern gehört zur selben Idee. Reisterrassen, Teefelder in gleichmäßigen Reihen, ein Mühlrad, das sich von selbst dreht: Arbeit, die angelegt ist und weiterläuft, ohne dass jemand daneben stehen muss — und die trotzdem jemandem gehört. Genau das soll eine Routine tun.
Und die Kultur selbst ist der Grund, warum es hier so ruhig aussieht. Was Gestaltung dort ausmacht, ist die Auslassung — der leere Raum, der dem Wichtigen Platz lässt. Wer als Agentur oder Studio kreativ arbeitet, kennt das Prinzip: Ein Werkzeug, das ununterbrochen Vorschläge in den Vordergrund drängt, nimmt genau diesen Platz weg. Ukeou bleibt im Hintergrund, bis etwas fertig ist.
Deshalb heißt es hier Auftrag und nicht Prompt, Kreis und nicht Workflow, Rolle und nicht Agenten-Konfiguration, Freigabe und nicht Approval-Flow. Die Wörter stammen aus einer Welt, in der Arbeit weitergegeben wird, ohne dass Verantwortung dabei verloren geht — und das ist die Frage, die bei KI zählt.
Aus Liebe zur Software.
Vier Unternehmen aus Münster in fünfzehn Jahren: Apps im Kundenauftrag, mobiles Bezahlen, eine Internetagentur — und daraus Raidboxes, WordPress-Hosting aus Deutschland.
- 2011
- Die erste Firma. AppClouds in Münster — eine App-Schmiede für Auftragsarbeiten: iOS und Android für Kunden, die selbst keine Entwickler hatten.
- 2012
- Cleap: mobiles Bezahlen per QR-Code. Bezahlen per Smartphone, Jahre vor Apple Pay in Deutschland. Wer Zahlungsdaten anfasst, lernt zuerst, dass Vertrauen die eigentliche Ware ist.
- 2014
- Aus der Agentur ein Produkt. Die eigene Internetagentur gutado sucht einen schnellen, zuverlässigen WordPress-Hoster aus Deutschland und findet keinen. Also bauen Torben Simon Meier und Johannes Benz ihn selbst, zuerst nur für die eigenen Kundenprojekte. Das ist der Anfang von Raidboxes.
- 2016
- Erster Investor. Nach zwei Jahren Entwicklung steigt der High-Tech Gründerfonds ein, weitere Business Angels investieren in den Jahren danach.
- 2022
- Übernahme durch team.blue. Raidboxes geht an team.blue — eine europäische Gruppe mit über 3,3 Millionen Geschäftskunden in 23 Ländern. Die Gründer führen das Unternehmen weiter.
- 2024
- Europaweit gewachsen. 60 Mitarbeitende betreuen über 17.000 Kunden in mehr als 55 Ländern, vor Ort im Büro oder vollständig remote.
- 2025
- Übergabe — und ein neuer Anfang. Nach über zehn Jahren geben die Gründer die Geschäftsführung von Raidboxes ab. Im selben Jahr beginnt bei der nxvnt die Arbeit.
- 2025
- BigHoot: messen, ohne zu vermessen. Als erstes Produkt entsteht BigHoot — DSGVO-konforme Website-Analyse mit KI. Die Frage dahinter trägt später auch Ukeou: Wie viel lässt sich auswerten, ohne die Leute zu vermessen?
- 2026
- Ukeou: Arbeit abgeben, nicht Daten. Die KI-Agenten-Plattform entsteht mit demselben Anspruch und einem eingespielten Kern aus Entwicklung, Gestaltung und Text — Aufträge werden abgegeben, der Primärspeicher bleibt beim Kunden.
Raidboxes gehört heute zur team.blue-Gruppe und wird von dort geführt — Ukeou hat mit dem Unternehmen keine geschäftliche Verbindung.
Warum Ukeou?
Weil sich eine Lücke wiederholt, die wir schon einmal geschlossen haben.
Damals ging es um Hosting, heute um KI — die Lage ist dieselbe, nur größer. Werkzeuge, die bei echter Arbeit unterstützen, kommen fast alle aus den USA. Wer als Agentur Kundendaten hineingibt oder als Team Personalthemen bearbeitet, muss erklären, warum das in Ordnung ist — und findet in der Regel keine gute Antwort.
Ukeou ist unsere Antwort: eine Plattform, die ganze Aufträge ausarbeitet und dir zur Freigabe vorlegt — verarbeitet in Deutschland, ohne Training auf deinen Inhalten und ohne dass etwas nach draußen geht, das du nicht freigegeben hast. Was das technisch heißt, steht auf Sicherheit & DSGVO — mit Quelle, nicht als Versprechen.
„2014 gab es WP-Hosting nur aus den USA. Also haben wir Raidboxes gebaut. Bei der KI ist es wieder so. Nur liegt diesmal nicht die Website im Ausland, sondern deine sensibelsten Daten. Deswegen Ukeou.“
Torben S. Meier-Ulrichsen
Gründer · Ukeou
Die Basis aller Dinge.
Drei Zusagen, an denen sich jede Produktentscheidung messen lassen muss. Sie stehen hier, damit du uns daran erinnern kannst.
Software aus Deutschland, kein US-Cloud-Zwang
Deine Inhalte liegen lokal auf deinem Rechner, in einer vollständig verschlüsselten Datenbank — Datenhoheit im Wortsinn. Verarbeitet wird auf Servern in Deutschland, wenn nötig innerhalb der EU.
Datenschutz ist keine Kür
Der AV-Vertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO liegt offen, ohne Sales-Gespräch. Kein Training auf deinen Inhalten. Löschen entfernt die verschlüsselte Datenbank auf deinem Gerät, nicht nur einen Verweis.
Der Mensch entscheidet, nicht die Maschine
Nichts, was nach draußen wirkt, geschieht ohne namentliche Freigabe — bleibt sie aus, gilt sie als abgelehnt. Das ist die menschliche Aufsicht nach Art. 22 DSGVO und EU AI Act.
